Eiswolken

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Eiswolken

Eiswolken bestehen ganz aus Eiskristallen ohne weiteres Vorkommen von unterkühlten Wassertröpfchen. Reine Eiswolken kommen bei sehr tiefen Temperaturen unter -35°C vor. Das bedeutet, dass zu den Eiswolken in der Regel die hohen Wolken gehören oberhalb von 5000 bis 6000 m (Cirrus, Cirrostratus, Cirrocumulus), außerdem die oberen Regionen von Cumulonimben, die in diese kalten Troposphärenregionen hineinreichen.

Eiswolken sehen faserig, zart und glänzend aus und besitzen meist unscharfe und diffuse Wolkenränder, ganz im Gegensatz zu Wasserwolken. Typischerweise entstehen in Eiswolken außerdem auch optische Erscheinungen (Halos), die durch Brechung und Spiegelung des Sonnen- und Mondlichtes an den Eiskristallen entstehen.

Anhand des Aussehens der Eiswolken können Sie sich Ihre eigene Wettervorhersage zusammenstellen. Umfassende Informationen vermitteln Ihnen hier die Seminare/Vorträge „Die Wolken – lesen lernen…“ sowie „Der Himmel – Farben und Formen richtig interpretieren“.

Tipp: Lernen Sie nun die Wasserwolken kennen.

(Text + Bild, alle Rechte: Dr. Martin Gudd)
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