Wetter: Gedanken zum Sommer 2019

August 2019: Ein neuer Gastkommentar erscheint in der “Fuldaer Zeitung” –

Dr. Martin Gudd mit einigen Überlegungen über den Fortgang des bisherigen – doch sehr warmen – Sommers 2019, über mögliche Konstellationen und darüber, dass 28 statt 38 Grad Celsius doch eher als normal zu bezeichnen sind.

Den gesamten Beitrag (im pdf-Format) lesen Sie hier.

(Mit herzlichem Dank an die Fuldaer Zeitung für die Erlaubnis zur Wiederveröffentlichung.)

Foto: Nicole Mattinger

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April 2019: Wieder ein sehr warmer Monat!

Der April 2019 war erneut ein deutlich zu warmer Monat! Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes war er deutschlandweit bereits der 13. zu warme Monat in Folge, was es so in dieser Form seit Beginn der regelmäßigen Wetterbeobachtungen (seit 1881) noch niemals gab.

In Hessen war er zwar nicht ganz so warm wie sein Vorgänger 2018, da es mittendrin zwei kühlere Phasen gab. Doch mit hessenweit sechs(!) Sommertagen (= Tagen mit einer Höchsttemperatur von mindestens 25,0°C) erreicht der April 2019 genauso viele sommerlich warme Tage wie im Vorjahr, er fügt sich nahtlos in das viel zu warme Geschehen der letzten Jahrzehnte ein.

Sommertage Hessen - April (1958-2019)

Die Abbildung zeigt die Entwicklung der Sommertage in Hessen für den Zeitraum 1958 bis 2019 (basierend auf den Datengrundlagen u.a. des Deutschen Wetterdienstes).

Die Tendenz ist eindeutig: Es gibt im April immer mehr Sommertage! – Gab es solche warmen Tage im vorangegangenen 20. Jahrhundert im April nur unregelmäßig und oft auch überhaupt nicht, so änderte sich dies mit dem Beginn der 90er Jahre deutlich. Insbesondere das derzeitige 2. Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts zeigt mittlerweile fast jährlich eine stattliche Anzahl von Sommertagen in Hessen.

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Der Frühling kommt immer früher!

Mitte Februar – und mit Temperaturen von örtlich bis zu 20 Grad machte sich der Frühling in diesem Jahr in Deutschland außerordentlich früh bemerkbar. An mehreren Tagen hintereinander wurden ungewöhnlich milde Höchstwerte von über 15 Grad gemessen, wobei die Natur in einigen Regionen förmlich explodierte.

Es gab zwar schon immer in den Wintermonaten einzelne Tage mit mehr als 15°C, doch eine ganze Reihe von solchen Tagen hintereinander scheint ungewöhnlich. Um den “Frühlingseinbruch” von 2019 näher einzuordnen, wurden alle Frühlingsvorstöße der letzten 50 Jahre für das Bundesland Hessen ausgewertet.

Als Frühlingsvorstoß werden dabei alle Phasen angesehen, zu denen es mindestens drei Tage hintereinander in Hessen 15,0°C oder mehr gab (basierend u.a. auf den Datengrundlagen des Deutschen Wetterdienstes). Ausgewertet wurde der jeweilige Beginn dieser Phase, gezählt in Tagen ab dem 1. Januar:

Der Beginn der 15-Grad-Phase in Hessen im Jahre 2019 (15. Februar) ist einer der frühesten der letzten 50 Jahre. Nur die vier vollkommen ungewöhnlichen Frühlingsvorstöße um die Jahrtausendwende (1998 bzw. 2002 bis 2004) erfolgten noch früher, alle in den ersten Februartagen. Sonst wird der Beginn einer mindestens dreitägigen 15-Grad-Phase normalerweise erst Mitte März registriert.

Der Trend über den gesamten Zeitraum ist eindeutig: Die Frühlingsvorstöße kommen immer früher nach Hessen! Aktuell dürfen wir standardmäßig bereits in den ersten Märztagen damit rechnen.

Auffallend ist aber auch ein sprunghaftes Früherwerden des 15-Grad-Frühlings ab 1989. Davor gab es ernstzunehmende Frühlingsvorstöße in Hessen meist erst Ende März / Anfang April, nicht selten auch noch deutlich später (z.B. 1970, 1983, 1984). Danach jedoch deutlich früher. Die fortschreitende Erwärmung zeigt sich bei dieser Betrachtung also nicht als linearer Prozess, sondern als regelrechte Klimaverwerfung (und tatsächlich traten die allermeisten Wärmeextreme in Hessen erst nach Ende der 80er Jahre auf).

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Wetter: Gedanken zum neuen Jahr 2019

Jahreswechsel 2018/2019: Ein neuer Gastkommentar erscheint in der “Fuldaer Zeitung” –

Dr. Martin Gudd mit pointierten Gedanken über das neue Wetterjahr 2019, drei goldenen Regeln, die Sie beherzigen dürfen – und darüber, welche Richtung das Wetter nach den extremen Monaten vielleicht einschlagen könnte.

Den gesamten Beitrag (im pdf-Format) lesen Sie hier.

(Mit herzlichem Dank an die Fuldaer Zeitung für die Erlaubnis zur Wiederveröffentlichung.)

Foto: Nicole Mattinger

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Wetter: Der Endlos-Sommer 2018 – eine Nachlese

Der Endlos-Sommer 2018 – mit Hitze von April bis Oktober. Wir werfen einen näheren Blick auf seine unglaublichen 114 Sommertage in Hessen.

Er war zwar nicht ganz so heiß wie 2003, doch in Sachen Sommertage stellt er alles bisher Dagewesene locker in den Schatten. Satte 114 Sommertage (Tage mit mindestens 25,0°C) gab es in Hessen zwischen Mitte April und Mitte Oktober. Damit hat 2018 den bisherigen Rekordhalter deutlich übertrumpft. Fast ein Drittel aller Tage im Jahr verliefen somit bislang sommerlich.

Nachfolgend gibt es im verlinkten pdf-Dokument (öffnet sich in neuem Fenster) nähere Erläuterungen zu den Sommertagen in Hessen, zunächst für das gesamte Jahr, anschließend jeweils für die einzelnen Monate. Berücksichtigt ist der Zeitraum zwischen 1958 und 2018. Datengrundlage sind Rohdaten des Deutschen Wetterdienstes sowie eigene Berechnungen.

Sommertage in Hessen (1958-2018)

Update 16.10.2018: Es ist doch noch der 115. Sommertag hinzugekommen. Der 16. Oktober brachte nachmittags in der Wetterau, am Rhein sowie in Südhessen örtlich 25°C.

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Web: Frisches Wetter auf ffh.de

Frisch und mit neuem Feature – der tägliche Wetterbericht von Dr. Martin Gudd auf ffh.de. Zu jeder Vorhersage gibt es jetzt auch das passende Wolkenfoto.

ffh.de präsentiert sich in neuem Look: Themen-Stream, Playlist-Slider und optimale Anpassung auf mobile Displays sind neben dem neuen und frischen Layout einige der Neuigkeiten im Internetauftritt von Hit Radio FFH.

Auch die tägliche Wettervorhersage wartet mit neuen Bestandteilen auf. So gibt es eine ausführliche 5-Tages-Vorhersage, und zu jeder Prognose erscheint das passende Wolkenfoto. Damit klar ist, wie das Wetter aussieht.

Dr. Martin Gudd ist seit vielen Jahren fester Programmbestandteil bei Hit Radio FFH, planet radio und harmony.fm. 2,25 Millionen Hörer richten sich täglich nach seinen detaillierten Prognosen.

Wolken: Höchste Kompetenz

Passend zum Welttag der Meteorologie am 23. März 2017 hat die World Meteorological Organization (WMO) den neuen Internationalen Wolkenatlas herausgebracht – quasi die Bibel aller Wetterbeobachter dieser Welt.

Wir sehen es als große Ehre an, dass die WMO für diesen neuen Atlas auch zahlreiche Wolkenbilder von Dr. Martin Gudd verwendet. Seine Bilder von Altostratus, Cirrocumulus oder Nimbostratus sind nun offiziell die Musterbeispiele, wenn es um die Klassifikation der Wolken weltweit geht.

Hier geht es zum Neuen Internationalen Wolkenatlas.

Hier gibt es in der Wissensdatenbank noch mehr Wolken.

Hier lesen Sie einen Beitrag dazu in der Bild-Zeitung (Ausgabe Frankfurt vom 10.04.2017).

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Wetter: Ein Beitrag zum Sommerwetter 2017

30. Juni 2017: Ein neuer Gastkommentar erscheint in der “Fuldaer Zeitung” –

Dr. Martin Gudd mit Gedanken über den kommenden Sommer, über Doppelgipfel auch beim Wetter und was wir in dieser Hinsicht vielleicht erwarten können.

Den gesamten Beitrag (im pdf-Format) lesen Sie hier.

(Mit herzlichem Dank an die Fuldaer Zeitung für die Erlaubnis zur Wiederveröffentlichung.)

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Wetter: Top im Radio

Das Wetter – aktuell und zuverlässig bei Deutschlands zweitgrößtem Privatradiosender: Hit Radio FFH. 2,25 Millionen Hörer richten sich täglich nach den Prognosen von Dr. Martin Gudd.

Seit vielen Jahren sind die Wettervorhersagen von Dr. Martin Gudd fester Programmbestandteil bei Hit Radio FFH, planet radio und harmony.fm. Als Martin „Wetter“ Gudd vielen Radiohörern in Hessen und darüber hinaus wohlbekannt, zeichnet er für die komplette Wetterversorgung dieser Senderfamilie verantwortlich. Dabei wird Aktualität groß geschrieben: Alleine in der Morningshow erstellt er von 5 bis 10 Uhr vor Ort im Sendestudio von Hit Radio FFH in Bad Vilbel über 70 Wetterprognosen und Wetterberichte. Das ist Rekord.

Das hier sind die aktuellen Hörerzahlen pro Stunde: Hit Radio FFH 459.000, planet radio 74000, harmony.fm 28000, und alleine für Hit Radio FFH macht das 2,25 Millionen Hörer pro Tag. Dr. Martin Gudd ist auch in diesem Jahr weiterhin der Garant für absolut zuverlässige und qualitätsgenaue Wetterprognosen für all seine Hörer. Nachzulesen gibt es die tagesaktuellen Vorhersagen auch, und zwar hier:

Wetter: Was erwartet uns im Jahr 2017?

2. Januar 2017: Ein neuer Gastkommentar erscheint in der “Fuldaer Zeitung” –

Dr. Martin Gudd mit Gedanken über das neu begonnene Jahr 2017, über die Sinnlosigkeit von langfristigen Wetterprognosen – und was wir an Wetter vielleicht doch im neuen Jahr erwarten können.

Den gesamten Beitrag (im pdf-Format) lesen Sie hier.

(Mit herzlichem Dank an die Fuldaer Zeitung für die Erlaubnis zur Wiederveröffentlichung.)

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